In
der Mitte des Bildes erkennt man Alt-Remscheid, am rechten Bildrand
Lennep mit der Lenneper Talsperre und schräg links darüber
Lüttringhausen. Unterhalb Remscheids ist das Eschbachtal zu sehen,
welches die Grenze zwischen dem Remscheider Stadtgebiet und dem
Nachbarort Wermelskirchen bildet. Am östlichen Ende des Eschbachtals
erkennt man die Eschbach-Talsperre und ein Stück rechts davon den
jüngsten Bestandteil Remscheids, Bergisch-Born.
Dreimal der Remscheider
Stadtkegel, fotografiert aus verschiedenen Blickwinkeln.
Das
erste Bild wurde in Richtung Westen geschossen, vom Stadtteil
Hohenhagen aus.
Dieses Bild entstand vom
Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf ("Grüne")
aus, der Blick geht in Richtung Süden.
Und hier schauen wir in Richtung
Nord- osten, der Standort ist
Remscheid-Reins- hagen.
Diese Bilder dokumentieren
eindruckvoll, welch wunderbar im Grünen
gelegene Stadt Remscheid ist. Egal, an welchem
Punkt der Stadt man wohnt, man ist
innerhalb weni- ger Minuten im Wald. Dazu das
Oberber- gische vor der Haustür -
Motorradfahrer- herz, was willst du mehr!
Das im Jahre 1906 fertiggestellte Remscheider Rathaus gehört zusammen mit dem im Vorder- grund zu sehenden Bergischen Löwen zu den Wahrzeichen der Stadt und ist sicherlich eines der schönsten Gebäude, die Remscheid vorzu- weisen hat. Leider verhält sich die Schönheit des Rathauses umgekehrt proportional zu der Güte der darin getroffenen Entscheidungen...
Vor dem Rathaus trohnt das Wappentier des Bergischen Landes, der Löwe, auf seinem Sockel.
Lennep erhielt im Jahre 1230 die
Stadtrechte und ist damit eine der ältesten Städte
Nordrhein-Westfalens. Leider brannte die Stadt im Jahr
1746 vollständig nie- der, so daß heute nicht mehr von
einem mittelalterlichen Stadtkern die Rede sein kann.
Die wieder aufgebaute Altstadt blieb jedoch vom
Bombardement im 2. Welt- krieg glücklicherweise nahezu
völlig verschont, so dass Remscheid heute mit Lennep eine der
Sehenswürdig- keiten des Bergischen Landes zu
bieten hat.
Dieses Gebäude am Rand der Lenneper Alt- stadt kennt jeder von innen, der in Rem- scheid zur Schule gegangen ist. Ein Besuch des dem berühmtesten Sohnes der Stadt gewidmetem Museums gehört zum Pflicht- programm eines Remscheider Schülerlebens. Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte im Jahr 1895 die nach ihm
benannten Strahlen und revolutionierte damit die Medizin.
Hans Schäfer-Sternwarte
Dieser
ehemalige Wasserturm am Remscheider Stadt- park
beherbergt heute die nach Hans Schäfer, dem "Vater der Remscheider Astronomie", benannte Stern- warte des Astronomischen
Vereins Remscheid. Jeden Mittwochabend sowie Sonntagnachmittag
stehen die Teleskope des Vereins in der Beobachtungskuppel jedem Interessierten zur Nachthimmel- bzw.
Sonnenbeobachtung zur Verfügung. Die genauen Öffnungszeiten können auf der Webseite des
Vereins eingesehen werden.
Der "Waterbölles" ist ein weiteres Remscheider Wahrzeichen. Bevor die Stadt mit einer Kanalisation versorgt wurde, versorgte dieser an der höchsten Stelle Remscheid im Stadtzentrum direkt neben dem Rathaus gelegene ehemalige Wasserturm die Stadt mit frischen Trinkwasser.
Seit 1986 lockt das gegenüber dem Rathaus erbaute Allee-Center nun schon Besucher aus der gesamten Region und darüber hinaus nach Remscheid. Das seinerzeit sehr umstrittene Ein- kaufszentrum hat sich allen Unkenrufen zum Trotz zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt, was an den im Center- Parkhaus anzutreffenden Autokennzeichen klar abzulesen ist. Allerdings dürfte dem Center auch ein gehöriger Anteil der Schuld an der Verödung der restlichen Remscheider Innenstadt anzulasten sein.