Die diesjährige 10-Tages-Tour nach Nesselwang war zwar keine Club-Tour, sondern ein privates Event der Beteiligten, soll hier aber nicht fehlen. Zum ersten Mal rollten die Motorräder perHänger zum Zielort, was sich als Reifen-, Nerven- und Kondition-schonend erwies. Man wird halt nicht jünger...
Anreise mit Autos und Motorrad-Anhänger. War eine wirklich gute Idee. Man kommt ungestreßt und fit an und die Reifen bleiben rund. Die Motorrad-Reifen, versteht sich...
Tempo 90 bedeutet allerdings eine Geduldsprobe bei 620 Kilometern Anfahrt. Per Motorrad ist diese Autobahnbolzerei aber noch viel, viel nerviger.
Angekommen! Jetzt nix wie runter mit den Bikes.
Die Zugspitze, betrachtet von österreichischer Seite auf der Anfahrt zum Fernpass. Immer der erste Halt auf der "Jungferntour" von Nesselwang aus in die Alpen.
Hochtannberg-Pass. Trotz nur 1676 Meter Höhe lag hier noch jede Menge Schnee - ein Indiz für den langen, schneereichen Winter.
Der Lechfall bei Füssen. Hier rauschen bis zu 72 Kubikmeter Wasser pro Sekunde hinunter - ein äußerst eindrucksvolles Naturschauspiel.
Ein bißchen Info gefällig?
Die Wieskirche. Eine der bekanntesten und eindruckvollsten Sehenswürdigkeiten des Allgäu und ein Paradebeispiel für den klerikalen Prunk vergangener Tage.
Na, stimmt die Richtung?
Fahrt zum Bodensee inklusive Schiffstour.
Der Blick vom Pfänder hoch über dem Ostzipfel des Bodensees - leider eine recht dunstige Angelegenheit...
Die Kaunertal-Gletscherstraße. Zum x-ten Mal. In den 10 Tagen war ich zweimal dort, einmal allein, einmal mit den anderen. Diese Straße ist einfach so grandios, daß man die 10 Euro Maut auch gern mehrfach bezahlt.
Blick von der Staumauer des Gepatsch-Stausees zurück ins Tal. Kurvengeschlängel vom Feinsten.
Baustellenbedingte viertelstündige Zwangspause am Flexenpass.
Arlberg-Pass (1800 m hoch)
Und noch eine Zwangspause, diesmal in Landeck. Der Giro d´Italia kreuzte unseren Weg.
Blick von der Pillerhöhe ins Inntal. Gäbe es eine Rangliste für Ausblicke in den Alpen, dieser hier hätte Aussicht auf die Pole-Position.
Kaunertal zum zweiten. Diesmal bei deutlich besserem Wetter.
An der Staumauer des Gepatsch-Stausees.
Hubert und Clara - unsere Gastwirte. Schönerweise konnten die beiden einen Tag freischaufeln, um uns ins Kaunertal zu begleiten.
Der Eibsee unterhalb des Zugspitz-Massivs. Das Wetter war leider suboptimal.
Kloster Ettal - bei immer noch verbesserungswürdigem Wetter. Dem imposanten Inneren der Klosterkirche tat das aber keinerlei Abbruch.
Am Kühtai-Sattel.
Blick von der Zirlerbergstrasse ins Inntal westlich von Innsbruck.
Am letzten Tag gings auf Monikas ausdrücklichen Wunsch zu den Königsschlössern bei Füssen. Hier Neuschwanstein - von unten leider nicht besonders gut zu fotografieren.
Bei Hohenschwangau gelingt das Foto wesentlich besser - das Schloß liegt deutlich tiefer.
Schöne Menschen, oder?
Am letzten Abend hatte Hubert zum Grillen geladen. Ein würdiger Abschluß für 10 schöne Tage.